Tag archive: Speicher

Cover des neuen Albums "Ewig" der deutschen Band Letzte Instanz

Letzte Instanz: „Ewig“

„Jeder Schuldige hat eine Zukunft. Jeder Heilige hat eine Vergangenheit. Und das wird ewig so sein.“ Mit dieser Anlehnung an ein Zitat von Oscar Wilde beginnt die Reise im neuen Album „Ewig“ der deutschen Band Letzte Instanz und stimmt auf die darauffolgende Stunde ein. Die Trilogie aus den drei Alben „Schuldig“, „Heilig“ und „Ewig“ kommt mit dieser Scheibe zu einem Ende und verabschiedet sich mit teils sehr starken, teilweise mit etwas einfallslosen Songs.

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Ein Schraubenzieher wird dazu verwendet eine Schraube eines PC-Gehäuses einzudrehen

Hardware-Upgrade für meinen PC

Nachdem es bereits über drei Jahre her ist, dass ich mir zuletzt einen neuen PC bestellt bzw. zusammengebaut habe, wurde es eindeutig mal wieder Zeit für ein Upgrade der Hardware. Dieses war auch bitter nötig, da zuletzt die Bildbearbeitung nahezu unerträglich langsam wurde. Bei wenigen Fotos kann man da schon mal drüber hinweg sehen, aber wenn man hunderte von Fotos bearbeiten will ist das ziemlich nervtötend.

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Cover vom fünften Studioalbum "Living Things" von Linkin Park

Linkin Park: „Living Things“

Es ist soweit. Das mittlerweile fünfte Studioalbum der kalifornischen Band Linkin Park ist erhältlich und trägt den Titel „Living Things“. Nach der Single-Auskopplung von „Burn It Down“, die bereits einen kleinen Einblick in den erneuten Stilwechsel der Band gab muss ich zugeben, dass das Album alles richtig macht und erneut einen Meilenstein in der Geschichte der Jungs um Chester Bennington darstellt.

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Frontansicht meines schwarzen VW up!

VW up! Erfahrungen nach fünf Monaten

Merk´ dir das Nummernschild gut, mein Freund. Es könnte sein, dass ich dir bald schon auf der Autobahn begegne und dich auf der linken Spur bedränge. Denn dort wirkt das Lächeln meines inzwischen fünf Monaten alten VW up!  nicht mehr ganz so nett und zeigt nur noch an, dass du im Weg bist und mir Platz machen sollst.

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Ein Blinker oder Fahrtrichtungsanzeiger eines Autos

Der Blinker, das unbekannte Wesen

Es gibt selten Dinge, über die ich mich derart oft aufregen muss, wie über den Umgang anderer Autofahrer mit ihrem Blinker. Oder, um es korrekt auszudrücken, ihrem Fahrtrichtungsanzeiger. Oft genug habe ich den Eindruck als hätten sie Angst davor einen Spalt in Raum und Zeit zu reißen wenn sie den kleinen Blinker-Hebel hinter ihrem Lenkrad verwenden.

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Das Logo von Uberspace, vor einer Karikatur eines Asteroiden, um den eine Rakete kreist

Uberspace: Hosting on Asteroids

Anfang letzten Jahres bin ich durch Zufall auf Uberspace aufmerkam geworden. Einem Webhoster, der auf den ersten Blick zu gut erscheint, als dass er wirklich existieren könnte. Immerhin erfüllt Uberspace alle Gelüste eines Nerds wie mir, die ich mir bei einem Server auch nur halbwegs vorstellen kann und das zu einem Preis, den man selbst bestimmt.

Wie man sich also vorstellen kann war ich anfangs mehr als nur skeptisch wie und ob das Geschäftsmodell funktionieren kann. Und ob dann der Support nicht zu kurz kommt. Und ob die Server auch stabil sind? Und dauerhaft online? Und ob alles so funktioniert wie ich mir das vorstelle? Und überhaupt?

Ist Uberspace wirklich so gut?

Nachdem ich bereits mehrere Projekte auf den Servern von Uberspace laufen lasse und dementsprechend Erfahrungen mit dem Hoster sammeln konnte, kann ich das nur bejahen. Die Server sind ungewöhnlich stark für ein Shared-Hosting und man erhält 10 GB Speicher und 100 GB Traffic. Bei Bedarf und mit vorheriger Absprache auch mehr, ggf. gegen etwas höhere monatliche Gebühren. Was ebenfalls sehr sympathisch ist, ist die Tatsache, dass auf jeden Server nur so viele Kunden kommen wie der Server locker verkraften kann. Also nicht nach dem Motto „genau 500 Kunden pro Maschine“.

Man gelangt nur mit SSH oder SCP auf den Server, einen FTP-Zugang gibt es nicht. Auch keine sonstigen Administrations-Panels, abgesehen von phpMyAdmin. Allein diese Tatsache sorgt schon für eine gewisse Filterung der Kunden für Uberspace, da diejenigen ohne Unix-Kenntnisse direkt abgeschreckt werden. Auch Domains bietet Uberspace nur auf konkreten Wunsch hin an.

Eine Karikatur eines Servers auf einem Asteroiden

So stelle ich mir das vor. Perfekte Kühlung für die Server von Uberspace.

Was die Sicherheit angeht sind die Server auf dem neuesten Stand. Man kann lediglich in seinem eigenen Userverzeichnis arbeiten und Services, die nicht userabhängig konfiguriert werden können, werden nicht installiert. Trotzdem hat man alle Macht der Bash zur Verfügung und kann sogar eigene Services installieren, die dann nur von diesem Accout genutzt werden können. Der Apache läuft mit suEXEC, so dass auch hier kein ungewollter Zugriff auf die Daten anderer User erfolgen kann.

Wie bereits erwähnt bestimmt man selbst den Preis für seinen Uberspace. Anfangs dachte nicht nur ich, dass dieses Geschäftsmodell zum Scheitern verurteilt ist, aber inzwischen erkenne ich die Vorteile darin. Will man seinen Account aufgeben muss man lediglich aufhören zu bezahlen und schon wird er automatisch deaktiviert. Da diejenigen, die einen Account auf Uberspace nutzen, meist schon lange genug Erfahrungen mit Webhostern sammeln konnten, können diese auch gut abschätzen, welche monatlichen Kosten ein Projekt verursacht und stellen dementsprechend die Kostenschraube nach oben.

Der Support von Uberspace ist einmalig. Innerhalb weniger Minuten war mir bisher meist geholfen und das äußerst kompetent. Sehr schön ist, dass der Support auch über Twitter läuft. Hier sind die Reaktionszeiten nochmal besser. Um ganz ehrlich zu sein hatte ich bisher noch keinen Hoster, der so gezielt auf meine Fragen geantwortet hat und dabei noch freundlich war. Das „Du“ ist hier sehr angenehm. Dadurch fühlt man sich nicht wie ein weiteres Schaf in der großen Herde. Sehr umfangreich ist auch das Dokuwiki, welches die meisten Fragen schon im Vorfeld beantwortet.

Fazit

Uberspace ist der beste Webhoster, der mir bisher über den Weg gelaufen ist. Hier stimmt einfach alles. Die Leistung, der Support und natürlich der Preis. Wer also auf der Suche nach einem Wohnort für seine Projekte sucht, dem sei Uberspace ans Herz gelegt.