Tag archive: Foto

Cover des neuen Albums "Ewig" der deutschen Band Letzte Instanz

Letzte Instanz: „Ewig“

„Jeder Schuldige hat eine Zukunft. Jeder Heilige hat eine Vergangenheit. Und das wird ewig so sein.“ Mit dieser Anlehnung an ein Zitat von Oscar Wilde beginnt die Reise im neuen Album „Ewig“ der deutschen Band Letzte Instanz und stimmt auf die darauffolgende Stunde ein. Die Trilogie aus den drei Alben „Schuldig“, „Heilig“ und „Ewig“ kommt mit dieser Scheibe zu einem Ende und verabschiedet sich mit teils sehr starken, teilweise mit etwas einfallslosen Songs.

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Ein Schraubenzieher wird dazu verwendet eine Schraube eines PC-Gehäuses einzudrehen

Hardware-Upgrade für meinen PC

Nachdem es bereits über drei Jahre her ist, dass ich mir zuletzt einen neuen PC bestellt bzw. zusammengebaut habe, wurde es eindeutig mal wieder Zeit für ein Upgrade der Hardware. Dieses war auch bitter nötig, da zuletzt die Bildbearbeitung nahezu unerträglich langsam wurde. Bei wenigen Fotos kann man da schon mal drüber hinweg sehen, aber wenn man hunderte von Fotos bearbeiten will ist das ziemlich nervtötend.

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Frontansicht meines schwarzen VW up!

VW up! Erfahrungen nach fünf Monaten

Merk´ dir das Nummernschild gut, mein Freund. Es könnte sein, dass ich dir bald schon auf der Autobahn begegne und dich auf der linken Spur bedränge. Denn dort wirkt das Lächeln meines inzwischen fünf Monaten alten VW up!  nicht mehr ganz so nett und zeigt nur noch an, dass du im Weg bist und mir Platz machen sollst.

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Bandfoto von DefRage

DefRage: „Jackal“

Als ich mich heute vom Usertreffen der fotocommunity beim Ritter-Fest in Kufstein auf den Weg nach Hause gemacht habe, blieb ich kurz bei einer Tankstelle stehen um mir etwas zu trinken zu kaufen. Beim Betreten dieser fielen mir zwei sehr attraktive Mädels auf und ich wurde das Gefühl nicht los, dass diese über mich zu tuscheln anfingen. Als ich die Tankstelle dann verließ folgte mir eine der beiden. Mit „Excuse me, do you speak English?“ sprach sie mich an und weiter ging es mit „Telling from your looks I guess you´re listening to Metal?“. Nach einem kurzen Gespräch mit ihr stieg ich mit dem neuen Album „Jackal“ der estnischen Newcomer-Band DefRage zurück ins Auto.

Dank meiner Neugier auf neue Bands und dem Versprechen über „Jackal“ zu bloggen konnte ich die CD etwas günstiger erstehen. Daheim angekommen fand die CD sehr schnell den Weg in mein Laufwerk, meine Musiksammlung und mein Gehör. Nachdem ich das Album jetzt bereits zwei, drei Mal gehört habe kann ich sagen, dass die Jungs von DefRage eine wirklich gute Figur machen und ein tolles Album abgeliefert haben. In meine persönliche Liste der besten Alben werden sie es zwar nicht schaffen, aber zumindest in die Liste der besseren Alben.

Was macht „Jackal“ von DefRage zu einem guten Album?

Cover das Albums "Jackal" von DefRage

Das Cover des Albums „Jackal“ der estnischen Newcomer-Band DefRage

Sehr vieles. Die musikalische Umsetzung der Songs ist sehr gut. Die Spanne reicht dabei von langsameren Songs bis hin zu Nackenbrechern. Die Stimme des Lead-Sängers ist ausdrucksstark und vor allem stimmsicher was verschiedene Tonlagen angeht. Das Screaming des zweiten Sängers ist professionell, aber teilweise etwas stark bearbeitet. Die Melodien machen Spaß und sind leicht zu merken. Die Arbeit der Gitarristen ist sicher und reicht von starken Soli bis hin zu schnellen harten Riffs. Das Schlagzeug trägt deutlich zur Stimmung der einzelnen Songs bei, könnte aber teilweise etwas stärker ausgearbeitet sein.

Von Elektronik merkt man bei diesem Album nicht sehr viel, was es von den letzten neuen Alben in meiner Sammlung deutlich unterscheidet. Hier scheinen tatsächlich alle Töne von richtigen Instrumenten zu stammen und wenn mal ein Sampler eingespielt wird ist dieser gut eingearbeitet und stört nicht. Als weitere Stilelemente sind noch diverse Einlagen von Trommeln, Trompeten, Akustik-Gitarren und Streichern vorhanden.

Die Produktion des Albums ist professionell. Alles ist sauber aufeinander abgestimmt und nichts wirkt deplatziert oder zu laut bzw. leise. Hier kann man über „Jackal“ auf keinen Fall meckern. Sofern ich nicht an plötzlichem Hörsturz litt bei meinem Gespräch mit der nett anzusehenden Promoterin hat DefRage an einem Band-Contest teilgenommen mit über 250 anderen Bands und diesen gewonnen. Ich vermute, dass hier ein Deal mit einem Agenten zustande gekommen ist, der das ermöglicht hat.

Und weil ich erst jetzt merke, dass ich noch gar nicht geschrieben habe welchen Stil DefRage verfolgt will ich das nun noch tun. Nach der Beschreibung auf Facebook zu urteilen spielt die Band einen Mix aus Post-Grunge und Alternative mit einem starken Fokus auf Melodie. Das kann ich voll und ganz bestätigen.

Fazit

Wie bereits eingangs erwähnt hat DefRage mit „Jackal“ ein solides Album abgeliefert, welches Spaß macht gehört zu werden. Ich werde die Band definitiv weiterverfolgen und hoffe, dass sie auf ihrer derzeitigen Tour durch unsere Gefilde noch viele Fans finden werden. Die 17 Songs des Album erhalten von mir 3,6 von 5 Sternen. Leider hat DefRage noch keine Website, aber auf dem YouTube-Channel kann man immer auf dem Laufenden bleiben.

Schalttafel einer verlassenen Kurklinik, mit der die wichtigsten Bereiche gesteuert werden konnten.

Urban Exploration: Die Schönheit des Verfalls

Seitdem ich mir meine Spiegelreflexkamera gekauft und damit angefangen habe mehr als nur manchmal durch die Gegend zu fahren und nach schönen Motiven Ausschau zu halten, konnte ich mich noch nicht dazu entscheiden welche Art der Fotografie ich dauerhaft verfolgen will. Das weiß ich zwar immer noch nicht, aber was ich weiß ist, dass mich Urban Exploration so fasziniert wie selten etwas.

Was ist Urban Exploration?

Urban Exploration, auch Urban Exploring oder Urbex genannt ist zumeist die fotografische Erforschung von sogenannten Lost Places. Orten also, die verlassen sind und derzeit keine aktive Nutzung mehr erfahren. Die Spanne dieser Objekte reicht von verlassenen Gebäuden, wie Industrieanlagen, Krankenhäusern und Schulen bis hin zu Katakomben und der Kanalisation. Aber auch aktiv genutzte Versorgungsanlagen oder verlassene Militär-Standorte sind beliebte Ziele. Mehr dazu gibt es bei rottenplaces.

Urban Explorer besuchen diese Orte und halten den Verfall fotografisch fest. Dabei gibt es einen ganz klaren Grundsatz, der diese von Vandalen und Kupferjägern unterscheidet: „Take only pictures, leave only footprints.“

Worin liegt der Reiz bei Urban Exploration?

Für mich persönlich liegt der Reiz zum einen darin aus der allzu aufgeräumten Welt des Alltags zu entfliehen und in die unaufgeräumte Welt eines Lost Places einzutauchen. Zum anderen ist es faszinierend wie schön Orte sein können, die von der Natur nach mehrjähriger Abwesenheit von Menschen zurückerobert werden. Spannend ist auch die Suche nach „Relikten“ von Menschen, die vor langer Zeit in und um das Objekt herum anwesend waren.

Verfallene Objekte sind unglaublich vielfältig. Meistens findet man viele leere Räume, in denen die Farbe von den Wänden platzt. Aber dann entdeckt man doch immer wieder ein paar Highlights, z.B. noch fast komplett möblierte Zimmer, einen Pin-Up-Kalender von 1995, fast nagelneue Geräte, alte Zeitungen, komplexe Maschinerie, unerwartete Warnschilder und noch vieles mehr. All dies macht Urban Exploration zu einer spannenden Jagd nach kleinen Geschichten aus alten Zeiten.

Ein Warnschild, welches vor Radioaktivität warnt

Urban Exploration ist immer wieder für Überraschungen gut. Dieses Radioaktivitäts-Warnschild entdeckte ich in einem Zementwerk.

Was man jedoch nicht vergessen darf ist, dass die Erkundung mancher Objekte durchaus gefährlich sein kann. Besonders dann wenn diese stark marode oder verwüstet sind. Gutes Schuhwerk, eine Taschenlampe und ggf. eine Atemschutzmaske sind Pflicht. Das Handy muss natürlich auch mit, so dass man im Notfall gefunden werden kann. Im Besten Fall ist auch noch eine zweite Person dabei, die einem im Ernstfall selbst helfen oder Hilfe rufen kann. Beachten muss man auch, dass alle Objekte einen Besitzer haben und diese die Neugier eines Urbexers nur in den seltensten Fällen verstehen können. Im allerschlimmsten Fall erhält man eine Anzeige wegen Hausfriedensbruch!

Was die Foto-Ausrüstung an sich betrifft ist es nie verkehrt ein Stativ dabei zu haben und ein lichtstarkes Objektiv, vor allem dann wenn die Objekte Keller haben, die natürlich nicht mehr beleuchtet werden und somit dementsprechend dunkel sind. Ein entfesselter Blitz ist wahrscheinlich auch nicht verkehrt, habe ich aber selbst bisher nie benötigt.

Wie findet man Objekte für Urban Exploration?

Hierzu ist zu sagen, dass die meisten Urbexer nur äußerst ungern preisgeben welche Objekte sie besucht haben. Vor allem dann wenn diese noch nicht lange leerstehen. Man will Vandalen schließlich nicht dazu einladen den fotografischen Reiz eines Objektes durch zahlreiche Zerstörungen zu mindern.

Mir hilft meist die ausführliche Recherche im Netz, Google Maps, Tipps von Bekannten oder die Suche in Geocaching-Foren. Heute z.B. fand ich eine verlassene Kurklinik ganz in der Nähe eines neulich von mir besuchten leerstehenden Hotels. Bis ich jedoch endlich Koordinaten in der Hand hatte vergingen mehrere Stunden. Natürlich gibt es auch überregional bekannte Objekte, aber für die Insider-Tipps muss man einiges an Zeit investieren um diese lokalisieren zu können.

Alles in allem ist Urban Exploration ein sehr vielschichtiges Thema, welches mir unglaublich viel Spaß bereitet. In meinem bevorstehenden Urlaub fahre ich sogar extra in Städte, die zu diesem Thema einiges zu bieten haben, da es hier in Oberbayern äußerst selten vorkommt, dass Gebäude verlassen zurückbleiben.

Weitere Websites zum Thema Urban Exploration:

Logo der fotocommunity

fotocommunity: Tolle Community für Fotografen

Der zweite Schritt des großen Relaunches ist vollbracht, denn vorgestern habe ich es endlich geschafft meine bisher auf der fotocommunity veröffentlichten Fotos hier ebenfalls hochzuladen und für euch bereitzustellen. Einen Überblick über meine Werke als Fotograf erhaltet ihr auf der Seite „Fotografie„. Warum ich das getan habe? Weil ich mich logischerweise auch auf meinem Blog als Fotograf präsentieren und zeigen will was ich kann.

Diese Ankündigung ist aber gar nicht der wirkliche Grund warum ich diesen Artikel schreibe. Hier will ich die fotocommunity vorstellen und erklären warum ich dort angemeldet bin und das eine gute Entscheidung war nachdem ich damit angefangen habe halbwegs professionell zu fotografieren.

Warum die fotocommunity und nicht etwa Flickr?

Bei Flickr bin ich bereits seit Jahren angemeldet und habe in dieser Zeit gemerkt, dass diese Community für mich zu unpersönlich ist. Klar, dort habe ich nicht dutzende von Freunden und Fans, aber selbst wenn ich sie hätte wäre ich vor knapp einem Jahr auf der Suche nach einem etwas professionelleren Rahmen gewesen, in dem ich meine Fotos präsentieren kann.

Flickr hat für mich ganz klar den Stempel „Casual“, da dort auch jede Menge fotografisch uninteressante Bilder hochgeladen werden. Nichtsdestotrotz nutze ich oft genug die Bildersuche wenn ich neue Artikel schreibe und selbst keine passenden Bilder habe.

Also habe ich mich auf die Suche begeben und bin ziemlich schnell auf die fotocommunity gestoßen. Bereits mein erster Eindruck war gut. Das alte Design war zwar nur bedingt schön anzusehen, aber äußerst zweckdienlich. Was mir aber gleich gefallen hat war der sehr freundliche Ton in Kommentaren und die doch noch recht häufigen nützlichen Kritiken an den ausgestellten Bildern. Und weil man nicht gewinnt, wenn man nichts wagt habe ich mich dort kurzerhand angemeldet und meine ersten Bilder hochgeladen.

Was bringt mir die fotocommunity als Fotograf?

Screenshot der Startseite der fotocommunity

Die Startseite zeigt derzeit interessante Fotos der fotocommunity, die letzten Artikel des Blogs und bietet einen direkten Einstieg in die weiteren Seiten.

Bereits nach den ersten paar Stunden war für mich klar, dass ich mich hier wohl fühlen werde. Und so habe ich damit angefangen meine ersten Fotos hochzuladen. Diese habe zwar bis jetzt leider keine Kommentare, aber das kann auch an den Bildern selbst liegen.

Inzwischen erhalte ich jedoch manchmal wirklich gute Kommentare zu meinen Bildern und nicht nur das übliche „Tolles Foto!“ oder „Gefällt mir!“. Diese Kommentare machen die fotocommunity für mich zu dem was sie ist und mich auch weiterbringt. Oft genug erhält man Tipps zu dem was man besser machen könnte oder unbedingt sollte und dadurch lernt man natürlich auch dazu und die eigenen Ansprüche können immer besser erfüllt werden.

Wirklich klasse finde ich die Usertreffen, die regelmäßig auch in meiner näheren Umgebung stattfinden. So war ich letztes Jahr bei „Wasserburg leuchtet“ und habe dort einige interessante Leute kennengelernt und einiges an neuem Wissen erhalten. Auch jetzt noch erhalte ich desöfteren hilfreiche Tipps zu meinen Fotos.

Da das Wetter dieses Wochenende auch schön sein wird, werde ich am Sonntag direkt beim nächsten Usertreffen der fotocommunity teilnehmen. Dieses Mal in Kufstein in Verbindung mit dem Ritter-Fest, welches nahezu automatisch schon für spannende Momente sorgen wird, in denen hoffentlich auch ein paar gute Bilder entstehen.

Bild der Nikon D5100 mit dem Text "I am the D5100"

Neues Spielzeug: Nikon D5100

Seit einer Woche bin ich nun schon im Besitz einer Nikon D5100 mit einem Sigma Objektiv (18-200mm F3,5-6,3 DC OS) und bin damit in den elitären Club der DSLR-Fotografie aufgestiegen. Seit Jahren bereits hatte ich den Wunsch mir so eine Uber-Kamera zuzulegen und im Hinblick auf meinen Stuttgart-Bodensee-Urlaub nächste Woche habe ich die Chance genutzt und mir dieses Teil zugelegt. Randnotiz: In Salzburg, da dort die Beratung einfach um einiges kompetenter ist als hierzulande.

Dass so eine Kamera viel Spaß mit sich bringt habe ich mir bereits gedacht, verspüre ich doch schon seit geraumer Zeit den Drang endlich einmal (halbwegs) professionelle Fotos zu schießen, was mit einer handelsüblichen Kompaktkamera einfach nicht zu schaffen ist. Aber dass es soviel Spaß macht hätte ich mir nie erträumen lassen.

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