Tag archive: Erfahrung

Foto von diversen farbigen Lutschern

Lollipop. Erfahrungen mit Android 5.0

Vor einer Woche, am 12.11.2014, wurde die neue Version des mobilen Betriebssystem Android von Google veröffentlicht. Version 5.0 alias Lollipop hat bereits einen Tag später den Weg auf mein Nexus 5 gefunden. Seither konnte ich bereits einige Erfahrungen damit sammeln.

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Stammzellenspende, es wird ernst!

Sie hatten sich vor einiger Zeit Blut für eine Bestätigungstypisierung abnehmen lassen. Das Ergebnis dieser Untersuchung liegt jetzt vor und es besagt, dass Ihre Gewebemerkmale mit denen des Patienten übereinstimmen und Sie der geeignete Spender wären.

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Image-Kampagne der DKMS, die einen geöffneten Mund mit einem Wattestäbchen zeigt, mit dem die Typisierung vorgenommen werden kann.

Post von der DKMS

Am Abend des 26.08.2014 staunte ich nicht schlecht als ich nichtsahnend nach Hause kam, den Briefkasten öffnete und darin ein größeres Päckchen der DKMS fand. Die DKMS ist die 1991 gegründete Deutsche Knochenmarkspenderdatei, die mit über 4,5 Millionen Mitgliedern weltweit die größte Datenbank an potenziellen Knochenmarkspendern führt. Deren Ziel ist es Menschen, die an Erkrankungen des blutbildenden Systems leiden (unter anderem Blutkrebs), mittels einer Stammzellenspende zu helfen.

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Frontansicht meines schwarzen VW up!

VW up! Erfahrungen nach fünf Monaten

Merk´ dir das Nummernschild gut, mein Freund. Es könnte sein, dass ich dir bald schon auf der Autobahn begegne und dich auf der linken Spur bedränge. Denn dort wirkt das Lächeln meines inzwischen fünf Monaten alten VW up!  nicht mehr ganz so nett und zeigt nur noch an, dass du im Weg bist und mir Platz machen sollst.

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Ein Blinker oder Fahrtrichtungsanzeiger eines Autos

Der Blinker, das unbekannte Wesen

Es gibt selten Dinge, über die ich mich derart oft aufregen muss, wie über den Umgang anderer Autofahrer mit ihrem Blinker. Oder, um es korrekt auszudrücken, ihrem Fahrtrichtungsanzeiger. Oft genug habe ich den Eindruck als hätten sie Angst davor einen Spalt in Raum und Zeit zu reißen wenn sie den kleinen Blinker-Hebel hinter ihrem Lenkrad verwenden.

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Das Logo von Uberspace, vor einer Karikatur eines Asteroiden, um den eine Rakete kreist

Uberspace: Hosting on Asteroids

Anfang letzten Jahres bin ich durch Zufall auf Uberspace aufmerkam geworden. Einem Webhoster, der auf den ersten Blick zu gut erscheint, als dass er wirklich existieren könnte. Immerhin erfüllt Uberspace alle Gelüste eines Nerds wie mir, die ich mir bei einem Server auch nur halbwegs vorstellen kann und das zu einem Preis, den man selbst bestimmt.

Wie man sich also vorstellen kann war ich anfangs mehr als nur skeptisch wie und ob das Geschäftsmodell funktionieren kann. Und ob dann der Support nicht zu kurz kommt. Und ob die Server auch stabil sind? Und dauerhaft online? Und ob alles so funktioniert wie ich mir das vorstelle? Und überhaupt?

Ist Uberspace wirklich so gut?

Nachdem ich bereits mehrere Projekte auf den Servern von Uberspace laufen lasse und dementsprechend Erfahrungen mit dem Hoster sammeln konnte, kann ich das nur bejahen. Die Server sind ungewöhnlich stark für ein Shared-Hosting und man erhält 10 GB Speicher und 100 GB Traffic. Bei Bedarf und mit vorheriger Absprache auch mehr, ggf. gegen etwas höhere monatliche Gebühren. Was ebenfalls sehr sympathisch ist, ist die Tatsache, dass auf jeden Server nur so viele Kunden kommen wie der Server locker verkraften kann. Also nicht nach dem Motto „genau 500 Kunden pro Maschine“.

Man gelangt nur mit SSH oder SCP auf den Server, einen FTP-Zugang gibt es nicht. Auch keine sonstigen Administrations-Panels, abgesehen von phpMyAdmin. Allein diese Tatsache sorgt schon für eine gewisse Filterung der Kunden für Uberspace, da diejenigen ohne Unix-Kenntnisse direkt abgeschreckt werden. Auch Domains bietet Uberspace nur auf konkreten Wunsch hin an.

Eine Karikatur eines Servers auf einem Asteroiden

So stelle ich mir das vor. Perfekte Kühlung für die Server von Uberspace.

Was die Sicherheit angeht sind die Server auf dem neuesten Stand. Man kann lediglich in seinem eigenen Userverzeichnis arbeiten und Services, die nicht userabhängig konfiguriert werden können, werden nicht installiert. Trotzdem hat man alle Macht der Bash zur Verfügung und kann sogar eigene Services installieren, die dann nur von diesem Accout genutzt werden können. Der Apache läuft mit suEXEC, so dass auch hier kein ungewollter Zugriff auf die Daten anderer User erfolgen kann.

Wie bereits erwähnt bestimmt man selbst den Preis für seinen Uberspace. Anfangs dachte nicht nur ich, dass dieses Geschäftsmodell zum Scheitern verurteilt ist, aber inzwischen erkenne ich die Vorteile darin. Will man seinen Account aufgeben muss man lediglich aufhören zu bezahlen und schon wird er automatisch deaktiviert. Da diejenigen, die einen Account auf Uberspace nutzen, meist schon lange genug Erfahrungen mit Webhostern sammeln konnten, können diese auch gut abschätzen, welche monatlichen Kosten ein Projekt verursacht und stellen dementsprechend die Kostenschraube nach oben.

Der Support von Uberspace ist einmalig. Innerhalb weniger Minuten war mir bisher meist geholfen und das äußerst kompetent. Sehr schön ist, dass der Support auch über Twitter läuft. Hier sind die Reaktionszeiten nochmal besser. Um ganz ehrlich zu sein hatte ich bisher noch keinen Hoster, der so gezielt auf meine Fragen geantwortet hat und dabei noch freundlich war. Das „Du“ ist hier sehr angenehm. Dadurch fühlt man sich nicht wie ein weiteres Schaf in der großen Herde. Sehr umfangreich ist auch das Dokuwiki, welches die meisten Fragen schon im Vorfeld beantwortet.

Fazit

Uberspace ist der beste Webhoster, der mir bisher über den Weg gelaufen ist. Hier stimmt einfach alles. Die Leistung, der Support und natürlich der Preis. Wer also auf der Suche nach einem Wohnort für seine Projekte sucht, dem sei Uberspace ans Herz gelegt.