Posts by Benjamin Hofmann

Entwickler im ersten Talk von Cal Evan auf der International PHP Conference 2009 in Karlsruhe.

IPC 2009 – Eine Zusammenfassung

Wir schreiben den 16. November 2009. An sich genommen kein besonderes Datum. Doch einige unter uns Menschen, die sogenannten Geeks, Nerds und Konsorten freuen sich auf ein großes Event, welches in Karlsruhe stattfindet: Die International PHP Conference 2009.

Auch ich gehöre zu dieser auserlesenen Personengruppe und bin bereits seit Sonntag in Karlsruhe, um gleich morgens mit der Begrüßungssession durchstarten zu können.

Neben der IPC läuft parallel noch eine weitere Konferenz, die damit ihre Premiere feiert. Die webtech Conference hat sich aus der webinale heraus entwickelt und soll mehr auf die tatsächlich verwendeten Technologien im World Wide Web eingehen und kein Querbeet-Programm bieten, sondern sich gezielt an Webentwickler richten.

Beide Konferenzen bieten viele interessante Sessions zu allen möglichen relevanten Themen, die man sich im jeweiligen Umfeld nur denken kann. Somit gibt es insgesamt an die 150 Sessions (ich habe nicht nachgezählt). Für Besucher, die einen Super-Konferenz-Pass habe, so wie mich, gibt es sogar als Schmankerl kostenlos ein Netbook oder besser gesagt ein Intellibook.

Doch nun zur Zusammenfassung, bevor ich mich hier noch in irgendwelchen langwierigen Erklärungen verstricke

Sonntag, 15. November 2009

Nach einiger Verspätung bin ich in Karlsruhe angekommen und nachdem ich im Hotel eingecheckt habe, habe ich mich direkt auf den Weg ins Konferenzzentrum gemacht, um noch etwas von der Unconference, für die ich angemeldet war, mitzubekommen.

Doch das war eine herbe Enttäuschung, da mir die Dame am Empfang mitgeteilt hat, dass sich die Unonference aufgrund mangelnder Teilnehmerzahl zerschlagen hat. Wie ich am nächsten Tag erfahren habe waren ganze sieben Leute anwesend. Nichtsdestotrotz wurde mir angeboten die laufenden Workshops zu besuchen. Da ich jedoch schon recht spät dran war und die Workshops nur noch ca. 45 Minuten dauerten bin ich stattdessen ins Kino gegangen.

Montag, 16. November 2009

Um nichts zu verpassen war ich schon gegen neun Uhr im Konferenzzentrum, was sich als gut herausgestellt hat, da ich so auch die „Begrüßungssession“ anschauen konnte, die auf das Programm der nächsten drei Tage vorbereitet hat.

Anschließend hieß es dann mein Hirn auf Englisch zu stellen und die erste Session zu besuchen. Welche Sessions ich genau besucht habe folgt in den nächsten Artikeln. Wer mir auf Twitter folgt hat sowieso einen großen Teil davon schon erfahren.

Insgesamt gibt es zu sagen, dass die Sessions am Montag sehr ausgewogen und interessant waren. Ich bereue keine einzige davon. Sehr überrascht war ich vom guten Essen des Caterings, auch wenn das „Essensband“ um mein Handgelenk etwas sehr eng befestigt wurde.

Am Montag fand auch noch die Open Source Expo statt, wo sich Open Source-Projekte vorstellen und neue Nutzer sammeln können. Die meisten Systeme kannte ich auch schon zuvor, doch auch einige neue waren dabei, von denen ich noch nie zuvor gehört habe.

Abends bin ich nahezu direkt nach der letzten Session zurück ins Hotel und habe mich vom Tag erholt und angefangen mein neues technisches Spielzeug einzurichten.

Dienstag, 17. November 2009

Am Dienstag ging es schon um neun Uhr los und ich habe es auch geschafft, trotz starker Müdigkeit und des Unwillens mich aus dem warmen Bett zu begeben, pünktlich zu sein.

Auch an diesem Tag waren viele interessante Sessions zu besuchen, das Essen war auch wieder gut und abends gab es dann, nach einer doch etwas unnützen Session, noch eine Party, eine Fun-Keynote und Casino. Quasi das gleiche Programm wie letztes Jahr schon zur webinale. Diese Gelegenheit habe ich natürlich genutzt und mich über einen Twitterbekannten (@tweetmaex) noch mit zwei anderen Leuten bekannt gemacht.

Mittwoch, 18. November 2009

Auch am Mittwoch begannen die ersten Sessions schon um neun Uhr und wieder habe ich es geschafft pünktlich anzukommen. Die Sessions waren auch großteils interessant, aber irgendwie hat man sehr stark gemerkt, dass der letzte Tag der Konferenz ist, da auf eine bestimmte Art und Weise die Luft raus war.

Gefühlt gab es wesentlich mehr deutsche Sessions und sogar die Keynote war deutsch, was ich ziemlich unpassend finde auf einer internationalen Konferenz. Dazu kommt, dass sie nicht mal sehr spannend oder ansprechend war. Mehr dazu jedoch in einem anderen Artikel. Die letzte Session hab ich dann aufgrund mangelnder guter Themen sausen lassen und bin stattdessen mit meinen neuen Bekannten zu Starbucks und habe mir einen sehr leckeren Cappuccino genehmigt.

Fazit

Alles in allem betrachtet hat mir die Konferenz sehr gut gefallen und ich habe einiges dazu gelernt. Und bis auf ein paar kleine „Unstimmigkeiten“ gibt es auch nichts zu meckern.

Sehr faszinierend fand ich wie stark das Zend Framework gepusht und die VZ-Familie mies gemacht wurde. Zudem sollte jeder seinen Buildvorgang überdenken und auf Continuos Integration und automatische Builds umstellen, um die Qualität sicher zu stellen, die man haben will. Hierzu wurden auch einige Tools genannt, die ich mir bestimmt mal anschauen werde.

So, das ist ein hübsch langer Artikel geworden und deswegen höre ich jetzt auch auf bevor der Akku seinen Geist aufgibt und alles zunichte macht. Alles weitere darüber, welche Sessions ich besucht habe und was die Kernaussagen davon waren folgt in den nächsten drei Artikeln.

Digitale Zeichnung eines Aliens mit einer Energiewaffe hinter einem Felsen vor eine Horde Monster versteckt.

HTML ist tot, lang lebe HTML

Der Titel bezieht sich auf den Trend vor ein paar Jahren, als sich die Welt von HTML 4.01 abwandte und zu XHTML gewechselt ist. Doch nun geht der Wechsel wieder in die andere Richtung und somit wurde HTML wiederbelebt.

Auf der Klausurtagung meiner Firma im vor einiger Zeit hielt ich einen Vortrag zu diesem Thema, was bereits geht und was uns erwartet. Und genau diesen Vortrag will ich hiermit der Welt zur Verfügung stellen.

Foto der Beilage des neuen Rammstein-Songs Pussy, welches die Bandmitglieder nackt und in, teilweise schwangeren, Frauenkörpern zeigt.

Rammstein: „Liebe ist für alle da“

Vier lange Jahre mussten wir warten seit dem letzten Album von Rammstein. Nun ist es endlich auf dem Markt und trägt den brav klingenden Titel Liebe ist für alle da.

Doch so brav wie es scheint ist das Album nicht. Den Anfang hat die Singleauskopplung Pussy gemacht und gleich mit einem Hardcore-Porno als Video für Aufsehen gesorgt. Das obige Bild ist übrigens von dieser Single. Doch ich will hier nicht nur einen Song betexten, sondern das komplette Album beleuchten.

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Das Wort Vote, welches auf eine Straße gemalt wurde und dessen erster Buchstabe aus Füßen gebildet wird.

WordPress Plugin: dB Twtpoll

Just to say it before anyone complains. This is my first public released plugin for WordPress and I´m not used to write english posts as you can tell if you look around a bit.

What´s this all about?

I like to create polls with Twtpoll, a neat little service to create votings with your account from Twitter.

These polls can be embedded in a website by using two lines of javascript code. That´s not a difficult thing to do, but it´s somehow inflexible. After embedding a poll you have javascript code directly in your post. That´s a bad thing because of three simple reasons:

  1. It´s not to easy to read. Especially for people that don´t speak HTML.
  2. If the code for embedding a poll gets changed in future you have to look through all your posts with polls and update it.
  3. Your feed subscribers could by chance not be able to view the poll, because script tags are filtered by their feedreader. If this is the case and you are using this plugin a fallback will be shown with a link to the original post.

So, where to get the plugin?

At this very moment it isn´t listed in the Plugin Directory at WordPress. So you can only download it from here.

DOWNLOAD

How do I install the plugin now?

That´s as easy as always with WordPress. Unpack the archive, upload it to your wp-content directory and activate it at the plugins page.

I installed it. How do I embed polls?

That´s really easy. Just add the shortcode [ twtpoll] with the attribute id anywhere in your post (without spaces). After this the poll will be shown at this exact position.

For now it is not possible to read and copy the ID of your poll from anywhere on Twtpoll. Sounds confusing, but you can get the ID if you take a look at the URL in your browsers address bar. The last part of it is the ID you need to include your poll. Just copy it and paste it within the shortcode, e.g. [ twtpoll id="d6iby3"] (without spaces).

Something else?

Nope. Not really. I just hope you have fun with this plugin and my English wasn´t too bad. If you encounter any spelling or grammar errors please share this knowledge with me in the comments.

One more thing. If you have a nice idea to extend the plugin don´t hesitate to let me know in the comments. I appreciate every feedback.

Ein mit Tautropfen übersätes Spinnennetz, welches zwischen diversen grünen Pflanzen hängt.

How many domains do you own?

Englischer Titel und deutscher Text. Ja, ich weiß, das ist seltsam und sollte so nicht sein. Doch wer weiß, vielleicht kann ich dadurch meine Umfrage etwas pushen und mehr Antworten erhalten, da schlichtweg weltweit jeder mit grundlegenden Englischkenntnissen daran teilnehmen kann.

Jeder Webworker hat eine Domain, ob genutzt oder nicht. Sogar Privatpersonen, die nur bedingt mit dem Internet arbeiten haben Domains. Und unter diesen Leuten gibt es natürlich auch welche, die mehrere Domains ihr Eigen nennen. Dazu gehöre beispielsweise auch ich. Momentan befinden sich allein in meinem Besitz neun Domains, die mir spontan einfallen. Ich habe aber garantiert welche vergessen, so dass ich auf über zehn Domains komme.

Doch jetzt genug von mir. Du bist dran. Sag mir wie viele Domains du dein Eigen nennst.

[twtpoll id=“6xhq4q“]

Ein Schaukasten in einem Elektronikladen, der viele bunte Handy-Cover zeigt.

DailyBooth = Twitter für Zeigefreudige

Heute habe ich es endlich über mich gebracht mich als das zu bezeichnen, was ich bin: Eine Webhure. Ich bin quasi rund um die Uhr online, abgesehen von den Zeiten, in denen ich im Bus sitze oder ausnahmsweise mal schlafe. Und als ob das nicht schon reichen würde twittere ich fleißig, lasse meine Musik scrobbeln, zeichne auf welche Animes ich schaue, teile meine Lesezeichen mit anderen, veröffentliche Fotos und schaue Videos.

Doch seit gut einer Woche habe ich die Bezeichnung Webhure tatsächlich verdient, da ich auch noch angefangen habe täglich ein Foto von mir bei DailyBooth hochzuladen.

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Eine alte, noch betriebsbereite Dampfmaschine auf einem Treffen für Liebhaber dieser Maschinen

Eine Engine sie zu knechten

Das Web entwickelt sich weiter. Websites werden immer mehr zu interaktiven Anwendungen, bei denen der Nutzer diverse Einstellungen tätigen oder mit anderen kommunizieren kann. Ein Browser jedoch stellt hier immer noch ein sehr großes Hindernis dar, nämlich der Internet Explorer 6. Nun ist es soweit und YouTube, eine der weltweit führenden Websites, stellt langsam die Unterstützung für dieses veraltete Stück Software ein.

Das ist ein großer Schritt und hoffentlich tun viele andere Websites es YouTube bald gleich, um diesem Browser endgültig den Garaus zu machen. Doch wie soll es danach weitergehen? HTML 5 kommt definitiv und die Browserhersteller entwickeln auch fleißig weiter, um das Internet mit jeder neuen Version noch besser zu machen.

Doch genau hier liegt, meines Erachtens nach, momentan das Problem. Jeder Hersteller bastelt fleißig weiter an seinen Engines. Mozilla an Gecko, Microsoft an Trident, Apple an WebKit, usw. Wäre es nicht viel schlauer, dass sich die großen Produzenten an einen großen runden Tisch setzen und die Gemeinsamkeiten in ihren Lösungen finden, diese evaluieren, konsolidieren und dann in die jeweiligen Browser einbauen?

Derzeit ist es zwar so, dass Websites in vielen Browsern nahezu gleich aussehen, doch noch immer gibt es, trotz der Unterstützung von Webstandards, diverse Unstimmigkeiten und ein Browser zeigt eine Seite etwas anders an als der vorherige. Man muss sich nur mal anschauen, wie unterschiedlich die Schriften z.B. im Internet Explorer und im Firefox gerendert werden. Oder aber man versucht ein paar Features von HTML 5 und/oder CSS 3 zu verwenden. Ein Browser kann es darstellen, der andere gar nicht und wieder ein anderer muss anders angesprochen werden.

Überall hier wäre es sehr hilfreich, wenn immer die gleiche Engine eingesetzt werden würde. Ich will damit nicht erreichen, dass die verschiedenen Browser vom Markt verschwinden und es nur noch einen einzigen gibt, der alles kann. Auf gar keinen Fall, denn das ist sehr wichtig. Ein Hersteller veröffentlicht ein neues Feature, der nächste übernimmt und verbessert es und wieder der nächste kann darauf verzichten, da es schlichtweg nicht zum Browser und dessen Ideologie passt.

Die Features der unterschiedlichen Browser sollen und müssen erhalten bleiben, aber ich denke, dass jeder Webdeveloper über eine gemeinsame Technik zum Rendern der Seiten extrem froh wäre. Es müssen keine besonderen Bugs mehr beachtet, keine speziellen Codes verwendet und keine Darstellungsprobleme mehr behoben werden. Durch die gemeinsame Engine könnte das Web um ein vielfaches standardisierter und die Entwicklung dafür enorm vereinfacht werden.

Was haltet ihr von dieser Idee? Wäre sowas zu schaffen oder sehr ihr Nachteile dabei? Ihr seid gerne dazu eingeladen einen Kommentar zu hinterlassen

Screenshot meines Lifestreams

maiksi.de – Mein Lifestream geht online

Seit heute ist mein neuestest Projekt online: maiksi.de, mein Lifestream. Ursprünglich ganz anders geplant, aber jetzt wesentlich besser und viel cooler.

Ursprünglich wollte ich meinen Lifestream mit Sweetcron umsetzen, einem wirklich schönen Stück Software, welches per Cronjob alle gepflegten Feeds einliest und chronologisch alle darin enthaltenen Artikel auflistet. Doch so sehr ich es auch versucht habe wollte kein anständiges Design dabei herauskommen.

Doch gestern kam mir die glorreiche Idee eines meiner alten Designs als Grundlage zu verwenden und damit mein Feed fressendes Monster selbst zu programmieren. Das Basisdesign war ja schon da, ich musste es nur noch an den neuen Einsatzzweck anpassen, weshalb die Entwicklung auch sehr schnell vonstatten gehen konnte.

Technik

Dass diese Website auf PHP basiert, brauche ich wohl niemandem zu erzählen, immerhin ist diese Sprache mein Steckenpferd. Doch dazu wollte ich anfangs noch HTML 5 verwenden, habe es aber sein lassen, da wirklich nahezu kein Browser das unterstützt, was ich nutzen wollte. Also bin ich beim guten alten XHTML geblieben. Abgesehen davon ist noch jQuery auf der Clientseite und Magpie RSS auf der Serverseite im Einsatz.

Wird die Seite aufgerufen wird für jede gelistete Website ein AJAX-Request abgesetzt, der mir im JSON-Format ein paar Basisdaten und die letzten 5 Einträge im Feed mitsamt URL und Titel zurückgibt. Aus diesen Daten werden kleine Fenster gebaut, die beim Klick auf den Titel einer Seite angezeigt werden und mittels jQuery UI verschoben werden können.

Antrieb

Als Internetjunkie bin ich nahezu den ganzen Tag im Netz unterwegs und hinterlasse hier und dort diverse Spuren. Mit einem Lifestream können diese Aktivitäten gesammelt und aggregiert werden. Da die Umsetzung mit Sweetcron jedoch nichts werden wollte habe ich einen neuen Antrieb gefunden, nämlich einen Lifestream zu schaffen, der ganz anders als alle anderen zuvor ist.

Ich denke, dass mir das mit dem schlichten Design und der interaktiven Umsetzung durchaus gelungen ist. Mittels eines kurzen Klicks ist man über jede meiner Aktivitäten informiert und deswegen ist auch der Name maiksi perfekt. Dieses Wort stammt aus der Sprache Tagalog und bedeutet „kurz“.

Und jetzt hoffe ich mal, dass euch diese Seite ebenso gut gefällt wie mir und bin gespannt auf Feedback

Ein kleiner Ast, der von der linken Hand desFotgrafe gehalten wird.

Autsch! Ein Stöckchen!

Es ist ein beschaulicher Samstag im Jahre 2009. Abgesehen davon, dass sich die Sonne ausnahmsweise mal blicken lässt unterscheidet er sich nicht von all den vorangegangenen Samstagen diesen Jahres. Bis auf einmal ein Stöckchen durch mein offenes Fenster fliegt und mich voll am Kopf erwischt. Noch völlig verdutzt darüber, wer sowas macht, erblicke ich Simon.

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