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Tiny Tiny RSS

Screnshot des Feedreaders "Tiny Tiny RSS"

So sieht Tiny Tiny RSS auf meinem Server aus. Links ist die Feedliste zu sehen, oben die einzelnen Artikel und unten die Detailansicht eines Artikels.

Ich beobachte nun schon seit einigen Wochen, dass sich an Wochenenden in meinem Feedreader so gut wie nichts tut, obwohl jeder zu dieser Zeit eigentlich am meisten Zeit haben sollte. Ist das eine allgemeine Unlust oder einfach nur eine Wochenend-Faulheit?

Egal, denn dies bringt mich zu meinem eigentlichen Thema. Einem sehr guten Feedreader auf Basis von PHP und AJAX: Tiny Tiny RSS.

Als ich vor einige Zeit damit begonnen habe Feeds zu lesen habe ich mich logischerweise auf die Suche nach einem geeigneten Feedreader begeben. Anfangs habe ich mich hier für Sage entschieden, was ein Add-on für Firefox ist. Doch bald begann die Suche von neuem, da ich auch von unterwegs auf meine Feeds zugreifen wollte. Hierbei habe ich mir diverse Anbieter angeschaut, doch keiner hat mir wirklich gefallen. Schlussendlich bin ich jedoch, durch Zufall, auf Tiny Tiny RSS gestoßen.

Features von Tiny Tiny RSS

Dieses feine Stück Software von Andrew Dolgov bietet alles, was man braucht und sieht nebenbei noch sehr gut aus, was ein weiterer Grund für mich war diesem Reader eine Chance zu geben. Doch hier nun die Features:

  • Die Software läuft vollautomatisch auf einem Webserver
  • TT-RSS unterstützt diverse Formate wie RSS, RDF, Atom, etc.
  • OPML-Importe und Exporte stehen zur Verfügung
  • Die Installation und Konfiguration gestaltet sich einfach
  • Das Interface benötigt keine Reloads der Seite dank XmlHttpRequest oder einfacher gesagt AJAX
  • Die Software ist frei und steht unter einer GPL-Lizenz
  • Artikel können selbst aggregiert und anderen verfügbar gemacht werden
  • Wie bei Google Mail werden Tastatureingaben unterstützt
  • Artikel können intern bewertet werden
  • Podcasts werden seit der aktuellen Version ebenfalls unterstützt

Für all das wird ein Webserver oder natürlich auch Webspace mit mindestens PHP 4 und mbstring benötigt. Als Datenbank kann entweder MySQL ab Version 4.1 oder PostgreSQL ab Version 7.4 benutzt werden. Zusätzlich ist es noch praktisch wenn XML-RPC for PHP und Gettext auf dem Server verfügbar sind.

Installation von TT-RSS

Die Installation gestaltet sich sehr einfach. Das heruntergeladene Archiv entpacken, die Konfigurationsdatei anpassen und hochladen. Anschließend noch das Datenbankschema einspielen und schon kann der Spaß beginnen.

Das Datenbankschema einspielen ist hierbei wohl der schwierigste Teil, da dies nicht wie bei WordPress in einer Installationsroutine geschieht, sondern manuell erledigt werden muss. Hierzu kann man, je nach Möglichkeit, die Kommandozeile oder phpMyAdmin verwenden.

Bevor man Tiny Tiny RSS das erste Mal nutzt muss man auch noch angeben, wie die Feeds aktualisiert werden sollen. Am besten eignet sich hierfür ein Cronjob, der die Datei update_feeds.php in bestimmten Abständen aufruft. Jedoch gibt es auch noch diverse andere Methoden, die allesamt hier beschrieben sind.

Eindruck

Mein Eindruck von Tiny Tiny RSS ist sehr gut, auch nach der langen Zeit, die ich dieses Tool nun schon nutze. Das Interface reagiert schnell und ist intuitiv zu bedienen. Jeder kommt damit binnen Minuten zurecht. Die Einstellungen, die man tätigen kann sind ebenfalls sehr umfangreich. Man kann nahezu alles konfigurieren. Man kann Feeds auch in Kategorien einteilen, um einen besseren Überblick zu behalten und zur besseren Identifikation der Feeds werden die Favicons der Websites angezeigt, sofern verfügbar.

Alles in allem kann ich dieses Tool jedem besten Gewissens empfehlen, da auch Updates leicht von der Hand gehen, die relativ regelmäßig veröffentlicht werden und neue Features oder Bugfixes enthalten. Ganz nebenbei gibt es auch noch ein sehr praktisches Add-on für Firefox, mit dem immer darüber informiert ist, wie viele neue Artikel gelesen werden wollen und man kann seine Installation mittels eines Bookmarklets oder Favlets als Feedreader registrieren. Was das ist beschreibt Perun in seinem neuen Blog Webwork-Tools.

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