Digiart eines Affen mit einer Steampunk-Brille vor einem farbenfrohen Hintergrund, der technischen Fortschritt und Evolution verkörpern soll.

Evolution statt Revolution

Kein Plan wie ich auf dieses Thema gerade gekommen bin. Wahrscheinlich liegt es daran, dass ich mich momentan in mehreren Projekten damit beschäftige, aber vielleicht auch nicht. Jedenfalls habe ich in diesem Moment einen starken Drang darüber etwas zu schreiben, auch wenn dieser Artikel höchstens eine lose Gedankensammlung wird.

Ob wir es wollen oder nicht, wir entwickeln uns tagtäglich weiter durch unsere Erfahrungen, Umwelteinflüsse oder einfach nur dadurch, dass wir uns fortpflanzen und sich unser Genmaterial an neue Umstände anpasst. Das trifft natürlich nicht nur auf Menschen zu, sondern auf so ziemlich alles: Tiere, Pflanzen, Baustoffe, Technologien und noch vieles mehr, um nur ein paar Beispiele zu nennen. Alles steht im stetigen Wandel.

Trotz dieser fortwährenden Weiterentwicklung und Anpassung entsteht manchmal der Drang danach sofort alles bekannte über den Haufen zu werfen und neu zu gestalten. In der Vergangenheit wurden dadurch bereits einige große Entwicklungsschritte in der menschlichen Geschichte gemacht. Manchmal geht eine Revolution jedoch auch schief und es wird nicht besser, sondern eher schlimmer als zuvor. Doch das soll hier gar nicht das Thema sein, immerhin will ich über Evolution statt Revolution schreiben.

Evolution ist, egal wie man es betrachtet, eine sehr nützliche Sache. Man erhält neue Denkanstöße, entwickelt neue Lösungsansätze für bekannte Probleme, passt sich an neue Gegebenheiten an und meist sind diese neuen Errungenschaften auch sehr leicht im täglichen Leben zu etablieren, eben deswegen weil es kein kompletter Umsturz des bisherigen Verhaltens ist, sondern dieses um neue Vorgehensweisen bereichert wird. Manchmal kann es logischerweise auch sein, dass die Grenzen zwischen Evolution und Revolution sehr nah beieinander liegen, so ähnlich wie bei Genie und Wahnsinn. Hier kommt es dann immer auf den eigenen Standpunkt und Betrachtungswinkel an.

Oftmals kann man sich auch keine Revolution leisten, da schlicht die Zeit, das Budget oder das nötige Wissen fehlt. Hier ist dann eine fortwährende langsame Entwicklung besser, die dann im Endeffekt zum gleichen Ziel führt. Ich denke hier ganz speziell an Software-Entwicklung, womit ich einen wirklich schönen Übergang zum gestrigen Thema gefunden habe. Doch um wieder auf diesen Artikel zurückzukommen kann man die eben genannte langsame Weiterentwicklung natürlich auch auf andere Bereiche im Leben projizieren und diese fortwährend verbessern.

Und da ich nun keine Idee mehr habe, was ich noch schreiben könnte bleibt mir zum Schluss nur noch eine Sache übrig, die ich noch in den Raum werfen will: Evolution findet immer und überall statt, wenn auch in manchen Fällen gut getarnt.

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