Wallpaper, dass das Maskottchen von Twitter, einen Vogel, vor einem grauen Hintergrund zeigt.

Über Sinn und Unsinn von Twitter

Als ich heute damit beschäftigt war meinen bisher längsten Artikel zu schreiben musste ich unweigerlich daran denken, dass ich zu twittern angefangen habe, als ich auf den Download der Beta von Windows 7 warten musste. Da ich bisher des öfteren gefragt wurde warum ich zwitschere will ich heute eine Antwort darauf geben.

Um ganz ehrlich zu sein weiß ich selbst nicht genau, was mich an Twitter fasziniert. Am 9. Januar diesen Jahres habe ich mich aus purer Langeweile angemeldet und ein paar sinnlose Tweets geschrieben. Ich will allerdings auch nicht behaupten, dass die aktuellen sinnvoller sind. Nachdem ich Windows 7 installiert hatte geriet auch Twitter wieder in Vergessenheit. Erst als ich mit dem Redesign meines Technikblogs (gehört der Vergangenheit an) begonnen und die zwei Sprechblasen im Header eingefügt habe wurde auch Twitter wieder interessant.

Ich fing also an mehr oder weniger regelmäßig etwas zu schreiben. Und nach relativ kurzer Zeit kamen auch die ersten Follower und der erste Desktop-Client. Von da an wurden es langsam immer mehr Follower und auch der Client hat sich geändert. Inzwischen nutze ich Twitter täglich.

Es gibt so einige Leute, die Twitter nicht ausstehen können. Auch ich hätte mich vor einem halben Jahr noch in deren Ecke stellen können, doch inzwischen will ich diesen Dienst nicht mehr missen.

Man ist, sofern man den richtigen Leuten folgt, schneller über aktuelle Themen informiert als es über andere Medien je gehen könnte. Außerdem lernt man interessante Menschen kennen, die neue Sichtweisen ins eigene Leben bringen. Twitter bringt sogar Besucher für das eigene Blog und man erfährt von anderen Blogs und deren Schreiberlingen.

Natürlich ist auch viel privates Gewäsch dabei, das niemanden interessiert. Aber genau für dieses Gewäsch ist der Dienst entwickelt worden. Dass er jetzt so groß und heiß diskutiert wird konnte beim Start niemand voraussehen und hätte sich das wahrscheinlich auch nicht träumen lassen.

Worauf ich jetzt jedoch hinaus will ist, dass Twitter durchaus das Leben bereichern kann. Es ist natürlich ein schwieriges Unterfangen unter all den unwichtigen und uninteressanten Dingen die herauszupicken, die einen weiterbringen können, vor allem dann wenn man immer mehr Leuten folgt. Der Nutzen von Twitter wird einem erst dann bewusst, wenn man seinen inneren Schweinehund überwindet und sich darauf einlässt. Je mehr Follower man findet und selbst bekommt, umso spannender wird es.

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Hallo, ich heiße Benjamin Hofmann und mir gehört dieses Blog. Wenn du mehr über mich erfahren willst kannst du das auf dieser Seite tun. Ich bin natürlich auch auf Twitter, Facebook und Google+ zu finden.

2 comments, add your’s.

Hallo Benni,

welchen Desktop-Client verwendest du denn? Das würde mich mal interessieren dann twittere ich vielleicht auch etwas mehr.

Gruß, Henning

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