Ein Notizbuch mit zwei vollgeschriebenen Seiten. Daneben eine Tasse Kaffee.

Sich selbst organisieren

Ich gebe es freiweg zu. Ich bin ein sehr chaotischer Mensch, der sein Leben einfach auf sich zu kommen lässt, nichts plant und vieles aufschiebt bis es fast zu spät ist. Um diesem Umstand etwas entgegenzuwirken schreibe ich diesen Artikel. Er soll mir dabei helfen Wege zu finden mein Durcheinander in geregelte Wege zu leiten.

Grundlegendes

Bisher habe ich vergeblich versucht mich mit diversen Kalendern und ToDo-Listen zu organisieren. Ersteres schlägt größtenteils deswegen fehl, da ich mehrere Kalender verwende. Zum einen den im Handy, dann einen bei Google und zu guter Letzt den Kalender aus der Arbeit.

Es ist natürlich keine dumme Idee sich Termine einzutragen, um Dinge zu bestimmten Zeitpunkten erledigt zu bekommen. Doch bei mir hapert es einfach daran, dass ich noch keine zentrale Möglichkeit habe meine Termine zu pflegen. Mein Handy ist komplett eigenständig und die Kalender von Google und der Arbeit kann ich nicht effektiv genug miteinander verbinden.

ToDo-Listen sind an sich auch nicht verkehrt, wenn man jedoch dutzende davon hat und vor allem so viel vorhat, dass die Aufzählung all dieser Punkte schlichtweg erschlagend wirkt, verlieren sie irgendwo ihren Sinn. Zudem fällt die Priorisierung der einzelnen Punkte schwer, besonders dann wenn die Listen auf verschiedenen Medien existieren, z.B. Papier, Software, Internet, etc.

Die Lösung allen Übels?

Gibt es nicht und wird es wohl auch nie geben. Ich stelle einfach mal frech die Behauptung in den Raum, dass es noch kein Mensch geschafft hat sich selbst perfekt zu organisieren. Es gibt einfach zu viele Variablen in der Rechnung, die eine genaue Vorhersage des Ergebnisses unmöglich machen. Ein kleiner Zwischenfall, der nicht bedacht war und schon fällt das säuberlichst konstruierte Kartenhaus in sich zusammen und man landet wieder im Chaos.

Bei mir könnte sich jedoch bald etwas zum Positiven verändern. Heute entdeckte ich ein kleines Tool, welches man auf seinem Webspace installieren kann und eine ToDo-Liste auf einfache Art und Weise abbildet: myTinyTodo. Wenn man dieses Tool richtig nutzt hat man zumindest schon mal einen zentralen Punkt für seine (zeitlich unabhängigen) Aufgaben.

Ebenfalls aufwärts gehen könnte es, wenn ich mir mein iPhone kaufe, sobald mein jetziger Vertrag verlängert werden kann. Denn dann kann ich über diverse Apps meine Kalender mit Google synchronisieren. Bis dahin dauert es jedoch noch mehr als ein halbes Jahr.

Was macht ihr?

Zum Schluss dieses Artikels will ich noch die Frage an euch stellen, wie ihr es schafft euch zu organisieren. Nutzt ihr irgendwelche Tools, merkt ihr euch alles im Kopf oder habt ganz eine andere Vorgehensweise? Lasst es mich doch in den Kommentaren wissen

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Hallo, ich heiße Benjamin Hofmann und mir gehört dieses Blog. Wenn du mehr über mich erfahren willst kannst du das auf dieser Seite tun. Ich bin natürlich auch auf Twitter, Facebook und Google+ zu finden.

One comment, add your’s.

Kathrin E.

Hey Benni, bin grad durch Zufall auf diesen Post (via google) gekommen und habe mich darin direkt wieder erkannt. Und dein Problem ist auch sehr typisch für einen (wie du dich selber ja auch bezeichnest) „Nerd“. Das eigentliche Problem ist nicht sich selber zu organisieren, sondern der Versuch es über diverse Kommunikationsmittel zu machen.. sei es ein Smartphone, ein Netbook oder der Rechner daheim. Die Technik ist toll und ein Smartphone hat man auch immer dabei..genau wie das Netbook. Wir haben uns aber leider mit der Zeit und der fortschreitenden Entwicklung zu sehr von diesen Spielereien abhängig gemacht. Noch vor etwas mehr als einem Jahr hatte ich IMMER mein Netbook (brauchte ich wegen der Uni) und das Handy (iPhone) in meiner Handtasche und natürlich div. andere Frauensachen und so hab ich in den Vorlesungen, als das Netbook vor mir stand, mir dort Termine eingetragen. In den Kaffeepausen, war es im Schliessfach..also musste das iPhone herhalten. Irgendwann wird das übersichtlich und scheiße, ich muss jetzt los. Was ich damit sagen möchte: organisier dich nicht über Technologie selber, sondern versuchs mal mit einem echten Kalendar aus Blättern…als ich keinen kalendar hatte war ich sehr unstrukturiert, habe vieles vergessen, wusste bei Ärztin als es darum ging mir nen Termin geben zu lassen nicht, ob ich an Tag X um Uhrzeit X Zeit hatte.. aber mit einem Buchkalendar hast du über alles Übersicht. Ich mach das jeden Sonntag auch so, dass ich die kommende Woche plane. Ich setze mich abends hin und schaue nach wann ich Zeit habe und was ich da machen könnte..meine Freunde bemängeln, dass die Spontanität dabei flöten geht. Aber das stimmt nicht, denn auch Spontanität kann man planen *g Ich muss jetzt los, aber versuchs mal wirklich mit einem Buchkalendar, den du dann immer bei dir trägst und wo du alles einträgst.

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