Ein Schaukasten in einem Elektronikladen, der viele bunte Handy-Cover zeigt.

DailyBooth = Twitter für Zeigefreudige

Heute habe ich es endlich über mich gebracht mich als das zu bezeichnen, was ich bin: Eine Webhure. Ich bin quasi rund um die Uhr online, abgesehen von den Zeiten, in denen ich im Bus sitze oder ausnahmsweise mal schlafe. Und als ob das nicht schon reichen würde twittere ich fleißig, lasse meine Musik scrobbeln, zeichne auf welche Animes ich schaue, teile meine Lesezeichen mit anderen, veröffentliche Fotos und schaue Videos.

Doch seit gut einer Woche habe ich die Bezeichnung Webhure tatsächlich verdient, da ich auch noch angefangen habe täglich ein Foto von mir bei DailyBooth hochzuladen.

DailyBooth ist ein ziemlich netter Service mit der Intention, dass man Tag für Tag ein Bild von sich hochlädt und später sieht wie man sich verändert hat. Abgesehen davon bietet es auch noch ähnliche Features wie Twitter. Man kann andere Leute verfolgen und natürlich auch selbst verfolgt werden. Man kann Kommentare zu Bildern schreiben, Favoriten definieren und sich natürlich öffentlich und für alle sichtbar prostituieren.

Während man bei Twitter noch sehr anonym Mitglied sein kann, da man seinen Namen und Website nicht preisgeben muss, ist das bei DailyBooth schon etwas schwieriger, immerhin soll man ja Fotos von sich hochladen. Klar muss man auch dort nichts angeben und wenn abgesehen von dort keine Fotos von einem selbst im Netz herumschwirren wird es auch schwierig herauszubekommen, wer das sein soll. Aber darin, liegt meines Erachtens nach, nicht der Sinn dieses Services.

Wer sich traut jeden Tag ein aktuelles Foto von sich ins Netz zu stellen, dem ist dieser Service wirklich zu empfehlen. Soll nicht jeder zuschauen können, kann man den Account auch privat machen, dann sehen andere die Fotos nur, wenn sie autorisiert dazu wurden. Ich persönlich finde es schon nach einer Woche sehr interessant zu sehen wie mein Bart wächst. Selbst bekommt man sowas ja nur bedingt mit. Auf einmal ist er wieder soweit, dass er wegrasiert werden muss. Der Weg dahin verläuft sehr schleichend.

4 Kommentare

  1. Lieber Benni,
    na dann möchte ich gerne dein Provider sein, derzeit verdienen die sich ja an dem Traffic die golden Nase (gemeint sind die Handyanbieter).

    Gruß

    Gerald

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