Mitglieder der Band All Ends.

All Ends: „All Ends“

In einer wohlbekannten Stadt in einem fernen Land, wo schätzungsweise jeder zweite Mensch Musiker ist, entstand im Jahre 2003 eine bemerkenswerte Band, die bisher jedoch viel zu wenig Aufmerksamkeit erlangen konnte. Die Rede ist natürlich von Göteborg in Schweden, der Geburtsstätte des Melodic Death Metal und die Band, die ich meine nennt sich All Ends.

Ursprünglich ein Nebenprojekt von Björn Gelotte und Jesper Strömblad, beide Gitarristen von In Flames, bringt diese Band einiges an professionellen Einflüssen mit, die man auch auf dem aktuellen Album deutlich heraushören kann. Trotz all dieser Einflüsse hat die Band ihren eigenen Stil, der sich schon allein durch die zwei Sängerinnen von den meisten anderen Bands mit weiblicher Front abhebt.

Das Album

Voran sei gesagt, dass jeder, dem das aktuelle Album „A Sense of Purpose“ von In Flames gefällt, sich sofort mit diesem Album identifizieren kann. Der erste Song „Walk Away“ klingt anfangs noch sehr stark wie In Flames, aber sobald der Gesang einsetzt merkt man, dass hier eine ganz andere Truppe die Fäden zieht.

Der Gesang der beiden Frontfrauen passt perfekt zusammen. Die tiefe und etwas höhere Stimme ergänzen sich perfekt und ergeben ein rundes Ganzes, welches wirklich zu überzeugen weiß. Ebenfalls lobenswert ist der Grundsatz der Band nichts aufzunehmen, was man nicht auch live ohne Probleme wiedergeben kann.

Allgemein bildet das Album ein ziemlich hartes Brett, ist jedoch trotzdem massentauglich. Jeder Song des Albums hat das Potenzial ein Hit zu werden. Egal ob es der Nackenbrecher „Ready to Go Back“, die Ballade „Just A Friend“ oder das OneRepublic-Cover „Apologize“ ist. Jeder Song ist perfekt ausgearbeitet und klingt absolut stimmig.

Auch wenn Wikipedia der Band die Richtung Alternative Metal zuweist, würde ich sie eher in die Sparte Melodic Metal einordnen, wenn ich kategorisieren müsste.

Fazit

Die Band hat durch die beiden Stimmen etwas wirklich einzigartiges, welches ich so noch nie zuvor gehört habe. Alles passt zusammen, kein Track klingt langweilig und es gibt genug Material um sich die Seele aus dem Leib zu bangen. Alles in allem kann ich diese Gruppe also nur empfehlen. Wer jetzt noch nicht überzeugt ist kann auf deren Website in alle Tracks reinhören.

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Hallo, ich heiße Benjamin Hofmann und mir gehört dieses Blog. Wenn du mehr über mich erfahren willst kannst du das auf dieser Seite tun. Ich bin natürlich auch auf Twitter, Facebook und Google+ zu finden.

2 comments, add your’s.

Elli

Hi Benni, dem kann ich nur zustimmen! Vielen Dank noch mal für den Tip.

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