Screenshot der Suchmaschine Blackle

Schwarzes Google oder sauberer Code?

In Zeiten, in denen es immer wichtiger wird soviel Energie zu sparen wie möglich, entstehen ab und zu sehr interessante Ideen, wie z.B. die, dass ein schwarzes Google 750 Megawatt-Stunden pro Jahr einsparen könnte.

Aus dieser Idee heraus wurde Blackle geboren, eine Website, die die Google-Suche auf schwarzem Hintergrund anbietet und uns damit daran erinnern will Energie zu sparen.

Ein voreingestellter Monitor benötigt mehr Energie, um einen weißen (oder hellen) Bildschirm anzuzeigen als einen schwarzen (oder dunklen).

Wenn man dieser Aussage Glauben schenkt, dann sollten in nächster Zeit alle Sites auf schwarzem Hintergrund und mit weißer Schrift versehen werden. Jedoch muss man weiterhin sagen, dass eine so gestaltete Seite nur auf bestimmten Flachbildschirmen oder auf Röhrenmonitoren einen merkbaren Effekt hat, da hier durch das Nicht-Vorhandensein von Licht an bestimmten Stellen die Farbe Schwarz dargestellt wird.

Nun frage ich mich jedoch ob es nicht besser wäre die Websites dieser Welt so zu überarbeiten, dass sie schneller geladen werden können, denn wenn eine Seite schneller aufgebaut wird kann der Benutzer die darauf enthalteten Informationen schneller erfassen und somit früher den PC wieder ausschalten.

Freilich wären hierfür umfassende Änderungen nötig, da der Quelltext angepasst und die Bilder, Scripts und Stylesheets komprimiert werden müssten, jedoch wäre der Mehrwert deutlich zu spüren. Personen, die noch mit Modem surfen würden den größten Unterschied bemerken, da die Geschwindigkeit höher und die Kosten niedriger wären. Allerdings würden auch Menschen mit Behinderung oder Einschränkungen verschiedenster Arten davon profitieren, da zumindest sämtliche Tabellenlayouts von der Bildfläche verschwinden würden und der Inhalt damit sehr viel zugänglicher wäre.

In meinen Augen wäre dies durchaus eine Überlegung wert, vor allem wenn man den Trend Web 3.0 verfolgen will.

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One Trackback

  1. […] auf meinen Eintrag von gestern zurückzukommen zeige ich heute Möglichkeiten auf, wie man Quelltexte in Sachen Geschwindigkeit […]

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